Die wahren Schulden Erlangens 2006-2009

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RS2010
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Die wahren Schulden Erlangens 2006-2009

Beitrag von RS2010 » Sa., 18. Feb 2012, 18:04

Die wahren Schulden der Stadt Erlangen mit Vergleich der 5 kreisfreien Städte Mittelfrankens

Die allgemeine Schuldenwirtschaft stößt inzwischen vielfach an ihre Grenzen und so allmählich erkennen sogar volkswirtschaftlich Gebildete und Fachkundige ("Der Schuster hat die schlechtesten Schuhe"), dass es offenbar so nicht mehr weitergehen kann, sollen nicht allerdorts griechische Verhältnisse einkehren. Das hat die Politik rechtzeitig erkannt und typisch politische "Vorkehrungen" getroffen, um das wirkliche Ausmaß der Schulden - besonders größerer Gebietskörperschaften - zu verschleiern durch schön rechnen, tricksen, frisieren bis hin zur regelrechten Fälschung, indem man Eigenbetriebe und Kommunalunternehmen aus dem Haushalt herausgenommen hat. Glücklicherweise hat sich inzwischen die Bertelsmann-Stiftung dieses Problems angenommen und veröffentlicht die tatsächlichen Schulden aller Gemeinden ab 5000 EinwohnerInnen. Vergleicht man die sog. "fundierten" (in Wahrheit unfundierten) Schulden, die die frisiserten Haushalte der Städte meist ausweisen, mit denen des "Konzerns Kommune" der Recherchen der Bertelsmannstiftung*, in die auch die Schulden der Eigenbetriebe und Kommunalunternehmen berücksichtigt werden, so zeigt sich für die fünf kreisfreien Städte in Mittelfranken folgendes Bild:
S5SV-FS-06-09.gif
Sog. "fundierte" Schulden der sog. "Kernhaushalte" - meist von den Gemeinden offiziell ausgewiesen
S5SV-FS-06-09.gif (26.79 KiB) 7664 mal betrachtet
S5SV_Ges06-09.gif
Gesamtschulden des "Konzerns Kommune" mit Eigenbetrieben und Kommunalunternehmen
S5SV_Ges06-09.gif (35.31 KiB) 7664 mal betrachtet
Originalquelle Wegweiser Kommune Bertelsmann-Stiftung:
http://www.wegweiser-kommune.de/datenpr ... 9o2Q%3D%3D

Mehr Tabellen/ Graphiken auch hier:
http://www.sgipt.org/politpsy/finanz/sc ... 20Erlangen

Zum Schluss sei noch angemerkt: Nur vollendete Narren vertreten angesichts der Schuldenverhältnisse unbeeindruckt weiterhin die Meinung, weniger Neuverschuldung ("Schuldenbremse") sei so eine Art "kaputt sparen" und müsse unter allen Umständen verhindert werden.

Rudolf Sponsel

Zur Kritik der Schuldenstatistik:
<http://www.sgipt.org/politpsy/finanz/sc ... htm#Kritik an der Schuldenstatistik:>

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